Multiple Sklerose Blog

Was ist Multiple Sklerose

10. Mai 2019
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MS ist chronisch
MS ist unheilbar
MS ist mit keiner Chemo tot
MS ist kein Ponyhofniveau
MS ist kein schlimmer Schnupfen
MS ist nicht tödlich (aber die folgen eines Schubs könnten es sein)
MS ist nicht ansteckend
MS ist NICHT die Abkürzung für Muskelschwund
MS ist KEINE psychische Erkrankung
MS bedeutet nicht, dass man zwangsläufig an den Rollstuhl gefesselt ist
MS lässt jeden Tag russischen Roulette mit einem spielen
MS heißt ausgeschrieben „Multiple Sklerose“ und ist die „Krankheit der 1000 Gesichter …“!!!
MS kann #jeden treffen – ob jung oder alt
Keine 2 MSler haben exakt den selben Verlauf …
Menschen mit MS können ein normales Leben führen, wenn es ihr Zustand zulässt und die Mitmenschen es zulassen.
Trotzdem haben Menschen mit MS immer wieder mit Vorurteilen zu kämpfen „frown“-Emoticon:-(
Ein MSler braucht Akzeptanz, Verständnis und Fürsorge
Die Diagnose ist ein Schock – für den erkrankten und seine Mitmenschen herum, aber sie bedeutet nicht, dass das Leben vorbei ist.
Doch zeigt diese Erkrankung am Anfang der Diagnose WER Freund und ♡ Mensch war und ist und wer es nie war. Es sortiert Menschen ungemein schnell.
Nachdem die Betroffenen die Diagnose verdaut haben, geht aber erst der echte Kampf los und das nicht wegen der Erkrankung selber, sondern, seinen Mitmenschen immer wieder erklären zu müssen, dass man immer noch der gleiche Mensch ist wie vor der Diagnose – nur mit Einschränkungen.
Doch was am Wichtigsten ist, auch Kinder und Jugendliche mit MS wollen ein normales Leben führen, doch das wird ihnen oft verwehrt!
In der Schule werden sie nicht mehr ernst genommen, dürfen nicht mit auf Klassenfahrten, weil keiner die Verantwortung übernehmen will; ihnen werden
Schulpraktika versagt, weil sie „krank“ sind, usw.!
Wie sollen sich die Kinder denn überhaupt ein Leben aufbauen können, wenn ihnen von Anfang an Steine in den Weg gelegt werden?
Wissen sollte man aber auch:
MS bedeutet nicht nur (Teil-)Lähmung.
Den meisten Betroffenen sieht man ihre MS-Erkrankung ein Leben lang nicht an, aber trotzdem ist sie da, denn es gibt die „unsichtbaren Symptome“ (extreme Erschöpfbarkeit, Schmerzen, Schwindel, Blasenschwäche etc. usw. uvm.) und diese nicht sichtbaren, aber stark beeinträchtigenden Symptome führen oft zu Unverständnis bei Nicht-Betroffenen.
Das meist verbreitete MS-Symptom hat nicht etwa mit den Beinen zu tun, sondern nennt sich „Fatigue“.
In der einen Sekunde könnte man Bäume ausreißen, in der nächsten Sekunde schafft man nicht einmal mehr den Grashalm zu zupfen.
Oft bekommen Betroffene dann Sätze zu hören wie: „geh` doch mal eher schlafen“, oder : „gestern wohl wieder feiern gewesen?“, und das ist frustrierend und vor allem verletzend!

Dieser Text stammt nicht von mir. Er ist in einer Facebook-Gruppe erstellt worden und soll zur Aufklärung und zur Beseitigung von Vorurteilen dienen!
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